Wintersporttradition in Brotterode

Die Brotteröder sind stolz auf  100 Jahre Wintersport in ihrem Ort. Schon 1905 fanden sich Freunde des Wintersports zusammen, um dem Skisport zu frönen. Ein Verein wurde gegründet und unter der Leitung zweier Norweger entstanden die ersten Sprunghügel, auf denen man 12-18 m erreichte.

In den späteren Jahren entstanden eine Sprungschanze sowie eine Rodel- und Bobbahn. Die ersten Wettkämpfe führte man schon im März 1906 in den Disziplinen Langlauf und Sprunglauf durch. Niemand ahnte damals,
dass viele Sportler aus unserem Städtchen in die Welt hinaus zogen und Brotterode als Hochburg des
Wintersports bekannt machten. Dazu gehören der Olympiasieger Hans- Georg Aschenbach, Dieter Neuendorf,
Werner Lesser,  Jochen Danneberg, auch unser Sohn Ralph Gebstedt war mit dabei.

Bis heute wird auf der Inselbergschanze jährlich gesprungen.
Seit 1995 findet im Monat Februar ein COC-Skispringen statt.

Dank der vielen ehrenamtlichen Helfer kann es als einziges Skispringen in Thüringen immer wieder durchgeführt werden. Auch im nächsten Jahr erwarten wir wieder Sportler aus ca. 15 Ländern, die hier ihr Bestes geben, um den Sprung in die Nationalmannschaft ihres Landes zu schaffen. Der Seimberg ist nicht nur der Berg der  Schanzen, auch eine Strecke für Hornschlittenrennen wurde gebaut. Diese Rennen sind ebenfalls ein Höhepunkt des Winters in Brotterode.